Themengebiete
Solartechnik
RSS News
Das Bundesumweltministerium (BMU) berichtet in einem kostenlosen Newsletter etwa alle zwei Monate über aktuelle Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien. Der Newsletter informiert über abgeschlossene und neu bewilligte Forschungsvorhaben sowie über Veranstaltungen des BMU zu diesem Thema.
Eine neue Studie des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE) zeigt, wie sich bis zum Jahr 2050 eine zuverlässige, kostengünstige und robuste Energieversorgung mit erneuerbaren Quellen in Deutschland erreichen lässt. Der Sprecher des FVEE, Prof. Dr. Vladimir Dyakonov, hat diese heute Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen überreicht.
Das Bundesumweltministerium hat zusammen mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) eine Informationsbörse eingerichtet, die Kommunen beim Ersetzen älterer Windenergieanlagen durch neue, leistungsstarke Anlagen unterstützt (Repowering).
"Eine Ausbildung im Bereich der erneuerbaren Energien bietet nicht nur jungen Menschen eine berufliche Perspektive, sondern auch den Unternehmen große Chancen, da sie dringend auf qualifizierten Nachwuchs angewiesen sind. Gerade weil es sich um eine Wachstumsbrache handelt, müssen frühzeitig Anstrengungen unternommen werden, um einem drohenden Fachkräftemangel vorzubeugen." Das betonte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Astrid Klug, zum Auftakt einer Fachtagung in Berlin.
Das Bundesumweltministerium (BMU) berichtet in einem kostenlosen Newsletter etwa alle zwei Monate über aktuelle Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien. Der Newsletter informiert über abgeschlossene und neu bewilligte Forschungsvorhaben sowie über Veranstaltungen des BMU zu diesem Thema.
Bedeutung der Solartechnik - zukunftssichere regenerative Ernerieerzeugung
Eine der wichtigsten Herausforderungen der Menschheit des neuen Jahrtausends ist die Energiewende, weg von fossiler und atomarer Energie, hin zur ressourcenschonenden Nutzung der Sonnenenergie. Die begrenzte Verfügbarkeit von fossilen Brennstoffen, die Gefahren von Klimaveränderungen, bedingt durch die Emissionen von Treibhausgasen, Luftverschmutzung und die für eine nachhaltige Entwicklung notwendige Herstellung ge-schlossener Kreisläufe sind Gründe für die Notwendigkeit einer umfassenden Umorientie-rung unserer Energiepolitik.
Die Konsequenzen des kurzsichtigen Beharrens auf die konventionelle Energieversorgung sind weltweit sichtbar: Kriege um Öl am Persischen Golf, die Ölpest von den Galapagos Inseln, die Katastrophe von Tschernobyl mit den atomar verseuchten Gebieten, Hautkrebserkrankungen bedingt durch das Ozonloch, usw. - eine Liste die sich beliebig verlängern ließe.
Ein Umdenken in der Energieversorgung in Richtung regenerativer Energieträger, also ein Umstieg auf erneuerbare Energieträger ist nicht nur zur Vermeidung dieser Risiken und den damit verbundenen politisch oder sogar militärisch ausgetragenen Konflikten geeignet, sondern birgt auch neue Chancen ins sich. Eine größere Versorgungssicherheit wird erreicht und einzelne Regionen können ihre Energieautonomie erhöhen. Für Länder ohne Lagerstätten fossiler Brennstoffe ergeben sich positive Auswirkungen auf die Zahlungsbilanz durch den Rückgang von Kohle, Öl- und Gasimporten. Neue Aufgaben im Agrar-, Gewerbe- und Industriebereich schaffen zusätzliche Arbeitsplätze, Wohlstand und damit letzendlich weltweit sozialen Frieden.
Die photovoltaische Nutzung ist neben der thermischen Nutzung der Sonnenenergie be-reits heute eine der am weitest verbreiteten Sonnenergieformen, obwohl vielerorts die Nutzung der Sonnenenergie häufig als nicht ausgereift und unwirtschaftlich bezeichnet wird. Im Gegensatz zur konventionellen Energieerzeugung sind die Betriebskosten von Solarstromanlagen sehr gering, da keine Brennstoffe eingesetzt werden, kann der Photo-voltaik ein enormes wirtschaftliches Potenzial zugesprochen werden.
Deutschland hat sich in internationalen Verhandlungen für eine globale nachhaltige Entwicklung eingesetzt und sich beispielsweise dazu verpflichtet die Vereinbarungen der "Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung (1992)" in internationale und nationale Politik umzusetzen.
Ein wesentliches und bedeutendes Ergebnis von der Konferenz in Rio war die Verabschiedung der >>Agenda 21<<. In diesem ca. 800seitigem Dokument wurden damals die ersten konkreten Schritte für eine nachhaltige Entwicklung zusammengefasst.
Die Bundesregierung hat die Initiative ergriffen und mit zwei wichtigen Maßnahmen die Rahmenbedingungen für die Photovoltaik entscheidend verbessert. Zum einen ist seit dem 1. April 2000 das Gesetz über erneuerbare Energie in Kraft, dass für photovoltaisch erzeugten Strom eine Einspeisevergütung von ca. 45 ct/kWh gesetzlich jedem Betrieber einer Photovoltaikanlage gewährt. Zum anderen werden über das 100.000 Dächerprogramm der KfW zinsgünstige Kredite für den Bau von Photovoltaikanlagen zur Verfügung gestellt. Diese Programm ist mittlerweile ausgelaufen.
Photovoltaikanlagen erzeugen elektrischen Strom ohne Abgase oder Abfall zu erzeugen, sie sind sehr langlebig und der Wartungsaufwand ist gering. Sonnenenergie steht als freies Gut unbegrenzt und kostenlos zur Nutzung zur Verfügung und gibt der Solartechnik daher ein großes wirtschaftliche Potential. Leider sind die Kosten der Solarmodule aufgrund der aufwendigen Herstellung der Solarzellen sowie der verhältnismäßig geringen Stückzahlen noch sehr hoch, so dass die Solartechnik auf die Förderung angewiesen ist. Es wird erhofft, dass hierdurch die Herstellungskosten für die Solartechnik zukünftig deutlich gesenkt werden können.
Durch die Inanspruchnahme der Förderungsmöglichkeiten ist ein wirtschaftlicher Betrieb einer Solaranlage möglich geworden. Seit Inkrafttreten des EEG ist die installierte PV- Leistung erheblicher angestiegen und er wird auch weiterhin ein Anstieg erwartet.
Da die Modulpreise heute noch zwei Drittel der Gesamtinvestitionskosten von Photovol-taikanlagen bestimmen, wird eine Kostenreduktion vor allem durch eine automatisierte Massenfertigung bei der Modulproduktion erreicht werden. In die Dünnschichttechnolo-gie werden hier große Hoffnungen gesetzt, da hier im Gegensatz zu heutigen Silizium- Solarzellen der Material- und Energieeinsatz wesentlich geringer ist. Rationelle Herstellungsverfahren lassen starke Kostenreduktionen erwarten.
Weiterhin werden große Bemühungen für die Forschung von "Solarfolien" investiert. Hier erhofft man insbesondere bei den vielen großen Firmengebäuden usw. die Solartechnik in den Glassfassaden zu integrieren.